
Gedenkstätte KZ Osthofen
Die Ausstellung „Die Verleugneten“ erinnert an Menschen, die im Nationalsozialismus als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ verfolgt wurden. Ihre Erfahrungen stehen im Zentrum.
Zwischen 1933 und 1945 griffen Behörden und Polizei gesellschaftliche Vorurteile auf. Sie kontrollierten, drangsalierten und beraubten Zehntausende ihrer Freiheit. Viele wurden ermordet.
Die Bundesrepublik, die DDR und Österreich verweigerten den Betroffenen eine Entschädigung. Ihre Unrechtserfahrungen wurden verleugnet.
Im Februar 2020 entschied der Deutsche Bundestag: „Niemand saß zu Recht in einem Konzentrationslager, auch die als ‚Asoziale’ und ‚Berufsverbrecher’ Verfolgten waren Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft”. Im Zuge dieses Beschlusses beauftragte das Parlament die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg mit der Erstellung einer Ausstellung. Sie stellt eines der wichtigsten erinnerungspolitischen Vorhaben des Jahrzehnts in der Bundesrepublik dar.
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Im Anschluss wird es eine Führung durch die Ausstellung und die Möglichkeit zum Gespräch mit den Kuratorinnen und Kuratoren geben.
Die Sonderausstellung ist vom 22. April bis zum 19. Juni in der Gedenkstätte KZ Osthofen zu sehen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter info@gedenkstaette-osthofen.lpb.rlp.de oder unter 06242-910810.
Mittwoch
22.04.2026
18:00 Uhr
Ort: Gedenkstätte KZ Osthofen, Ziegelhüttenweg 38, 67574 Osthofen

Gedenkstätte KZ Osthofen
Ziegelhüttenweg 38
D-67574 Osthofen
Telefon/Fax:
Tel.: +49 (0) 6242 – 91 08 10
Fax: +49 (0) 6242 – 91 08 20
Öffnungszeiten:
Di – Fr: 9 – 17 Uhr
Sa: 13 – 17 Uhr
So und Feiertage: 11.30 – 17 Uhr