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Julius Lehlbach Haus

„Gewerkschafter im KZ Osthofen"

Die Ausstellung mit 13 Bannern exemplarischer Porträts verfolgter Gewerkschaftern, ist vom 13. bis 28. Juni 2019 im Foyer des Julius-Lehlbach-Hauses in Mainz zu sehen. Der Eintritt ist frei!

Nach der Machtergreifung der Nazis begann im Frühjahr 1933 die Zerschlagung der Freien Gewerkschaften. Zahlreiche Gewerkschaftsfunktionäre wurden in den neugeschaffenen Konzentrationslagern wie in Osthofen in angebliche „Schutzhaft“ genommen.
Das Konzentrationslager Osthofen nahm 1933/34 eine Schlüsselstellung bei der Verfolgung der politischen und gewerkschaftlichen Opposition im Volksstaat Hessen ein. Maßgeblich verantwortlich dafür war der damalige Polizeipräsident für den Volksstaat Hessen, der NS-Jurist Dr. Werner Best.
Doch trotz des NS-Terrors schlossen sich nicht wenige ehemals gewerkschaftlich Organisierte in Widerstandsgruppen zusammen. Viele von Ihnen wurden Opfer der NS-Herrschaft.
In der Abendveranstaltung werden exemplarische Biografien von Mainzer Gewerkschaftern vorgestellt.

Vortrag und Diskussion

Tuesday

18.06.2019

18:00 Uhr

Ort: Julius Lehlbach Haus, Kaiserstr. 26-30, 55116 Mainz

Vortrag und Diskussion
Veranstaltet von:
Landeszentrale für politische Bildung RLP
Informationen bei:
Angelika Arenz-Morch
 06242 / 91 08 19
E-Mail senden
In Kooperation mit:
Deutscher Gewerkschaftsbund Rheinhessen-Nahe
Zielgruppe:
Gewerkschafterinnen, Gewerkschafter, alle Interessenten
Zusatzmaterial:
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